CfP: 40 Jahre „Die feinen Unterschiede“ – Zur Aktualität von Pierre Bourdieus Gesellschaftstheorie in der kultursoziologischen Ungleichheitsforschung

13. bis 15. März 2019

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Deadline CfP: 14. Oktober 2018

1979 erschien Pierre Bourdieus Werk „Die feinen Unterschiede“. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Während die Rezeption im deutschsprachigen Raum erst sehr spät einsetzte, gilt dieses Buch mittlerweile als Klassiker sowohl gesellschafts- als auch kulturtheoretischen Denkens. Inspirierend war und ist Bourdieus Ansatz dabei nicht nur für die Soziologie, sondern auch für eine ganze Reihe kultur- und kunstwissenschaftlicher Disziplinen, die darin ein vielversprechendes gesellschaftskritisches Analyseinstrument zur Untersuchung von sozialen Praktiken in den Feldern der Kunst und Musik sehen.

Worin besteht die Aktualität dieses vor 40 Jahren erschienenen Buches? Angesichts tiefgreifender sozialstruktureller Transformationen und vor dem Hintergrund des Wandels ästhetischer Ausdrucksformen stellt sich die Frage, ob Bourdieus Theorien und Befunde noch geeignet sind, um kulturelle Phänomene der Gegenwartsgesellschaft adäquat in den Blick zu nehmen.

Ziel der Tagung ist es, die Aktualität von Bourdieus Denken für eine kultursoziologische Ungleichheitsforschung auszuloten und die im BuchDie feinen Unterschiede angelegte Gesellschaftstheorie in Hinblick auf ihre Potenziale ebenso wie ihre Unzulänglichkeiten und blinde Flecken zur Diskussion zu stellen.

Wir erbitten Vortragsangebote mit einem deutlichen Bezug zu BourdieusDie feinen Unterschiede bis zum 14. Oktober 2018. Das Abstract sollte eine Länge von etwa 300 Wörtern haben und ist per Mail zu senden an tagung.bourdieu2019@gmail.com.

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